Persönliches Wort des Bürgermeisters

21.04.2020

Gemeinsam sind wir stark!

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,
sehr geehrte Vereinsvertreter,
hey Mädels und Jungs,

es ist mir ein Bedürfnis, den Kontakt zu Ihnen und Euch nicht abreißen zu lassen. Ein Break in unserem gemeinsamen Miteinander wäre uns allen abträglich.

Vielmehr möchte ich dieses Medium sowie unsere Ludwigsau-App und unseren Ludwigsau-Kurier nutzen, um weiterhin bei Ihnen, bei Euch zu sein, damit wir unsere gegenwärtige gesundheitliche Bedrohung durch diese Pandemie gemeinsam bewältigen werden.

Ein Wort des Dankes!

Persönlich bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinsvertretern und vorneweg den Jugendlichen dankbar für das disziplinierte Verhalten in den letzten Wochen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit! Aber es spricht für Sie, für Euch, dass der Ernst der Lage erkannt wurde und alle doch so einschränkenden Maßnahmen hingenommen und gelebt wurden. Leben Sie, lebt Ihr dieses Verhalten im Sinne einer wohlbehaltenen Zukunft, des gemeinsamen gesellschaftlichen Miteinanders auch weiterhin! Meine Bitte, auch an den anstehenden Feiertagen im Monat Mai!

Ein herzliches Dankeschön von mir, aber auch von all unseren kommunalpolitischen Mandatsträgern hierfür!

Die verantwortlichen regionalen Mandatsträger stehen zeitnah in ständigem Kontakt. Wir versuchen zu lenken, zu unterstützen und zu helfen.

Die Unverbesserlichen!

Aber es gibt die Unverbesserlichen in unserer Gesellschaft, welche an Verschwörungstheorien glauben, alles initiiert von den politischen Verantwortlichen in unserem staatlichen Gebilde, kommuniziert über soziale Medien. Dies entbehrt jeglicher Grundlage, dass Regierungsverantwortliche in unserem Land ein Szenario entwerfen, um die Belastbarkeit der Bürgerinnen und Bürger zu testen. Abstruser geht’s nicht mehr.

Vielmehr hat diese Pandemie jeden Winkel unseres globalen Miteinanders, ob arm oder reich, in jedem Staat unsere Erde erreicht.

Es obliegt vielmehr der Weltgesundheitsorganisation (WHO), tiefgreifende Ursachenforschung zu betreiben. Aber hier meldet sich ja schon eine selbsternannte Weltregion ab und verweigert weitere Beitragszahlungen.

Fantasten haben wir genug. Auch hier auf der untersteten Ebene unseres gemeinsamen politischen Miteinanders, ungeachtet der gegenwärtigen Problematik, ständigen Profilierungsneurosen unterliegend. Ein Tagesgeschäft auch für mich. Corona besänftigt nicht alle!

Es wurden bisher umfangreiche Maßnahmen getroffen.

Die hohe Dynamik der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland hat dazu geführt, dass Bund und Länder für die Bürgerinnen und Bürger einschränkende Maßnahmen verfügen mussten, um die Menschen vor der Infektion zu schützen und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Es bleibt festzustellen, wie vorstehend bereits meinerseits dankend erwähnt, dass eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung diese Maßnahmen mit Gemeinsinn und Geduld eingehalten und ertragen haben.

Durch diese Beschränkungen haben wir erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit generell in Deutschland abgenommen hat. Ohne diese Maßnahmen hätte sich die Infektionsgeschwindigkeit umgekehrt und sehr schnell zugenommen.

Es gilt nunmehr, die hierdurch erzielten Erfolge der letzten Wochen zu sichern.

Ein zu frühes Öffnen des „Lock-Down“ würde diese kleinen Schritte umkehren. Klar ist, wir wollen zur Normalität.

Auch mir entgeht es nicht aus meinem privaten, dem familiären Umfeld. Die Kids sehnen sich nach den Freundinnen und Freunden, dem gemeinsamen Kaffee, Eis oder Sushi. Der beruflichen Belastung, dem Alltag einfach mal entfliehen, dem ist gegenwärtig ein Riegel vorgeschoben.

Geduld ist die Beherzigung der Stunde! Solange es kein Gegenmittel gibt, keine Impfung, wird uns dieses Szenario „Corona“ weiter begleiten. Vorsicht ist das oberste Gebot!

Wir hier in Ludwigsau, aber auch im Sinne unseres Landkreises und unseres staatlichen Gebildes, arbeiten für eine sichere Zukunft und ein jeder trägt im Rahmen seiner Möglichkeiten hierzu bei!

Sie und Ihr, bitte tut das auch weiterhin!

Solidarisch haben wir uns, die Bürgermeister im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, im Einvernehmen mit Herrn Landrat Dr. Michael Koch darauf verständigt, dass es keinerlei Feierlichkeiten zum 1. Mai, dem Himmelfahrtstag oder gar sonstigen Festivitäten, wie Gemeindefeuerwehrtage etc. in analoger Anwendung der gesetzlichen Vorgaben im hiesigen Landkreis geben wird. Die Vereinsvorsitzenden werden von mir diesbezüglich unterrichtet.

Mein persönliches Mitgefühl gilt allen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, welche sich in Kurzarbeit befinden.

Die Gewerbetreibenden, die Hoteliers, die Gastronomen in unserer Region, wirtschaftlich desaströs leisten Sie Ihren Beitrag.

Unterstützen Sie!

Nutzen Sie den „Homeservice“ und bestellen Sie einfach nach Hause! Es wird nicht reichen, aber es ist wenigstens ein kleiner Akt der Solidarität!

Von ganzem Herzen
Ihr
Wilfried Hagemann